Antimikrobielle Wundauflagen: Silber und bakterienbindende Technologie
Antimikrobielle Wundauflagen kommen zum Einsatz, wenn eine Wunde infiziert ist oder ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Sie unterscheiden sich vor allem im Wirkprinzip: Manche geben Silberionen an das Wundbett ab, andere binden Bakterien und Pilze rein physikalisch – ohne Wirkstoff. Welches Prinzip im Einzelfall passt, hängt vom Wundzustand ab und sollte mit der behandelnden Ärztin oder der Pflegefachkraft abgestimmt werden.
Bakterienbindend: Cutimed® Sorbact®
Die Sorbact®-Technologie von Cutimed® bindet Bakterien und Pilze über hydrophobe Wechselwirkung an die Wundauflage – vereinfacht: Keime haften an der grün beschichteten Oberfläche und werden beim Verbandwechsel mit entfernt. Da kein chemischer Wirkstoff freigesetzt wird, sind laut Herstellerangaben keine Resistenzmechanismen bekannt. Verfügbar als Saugkompresse für nässende Wunden und als Tamponade für tiefe Wunden.
Silberhaltig: Atrauman® Ag
Atrauman® Ag von Hartmann ist eine silberhaltige Salbenkompresse. Das eingearbeitete Silber gibt laut Herstellerangaben Silberionen an die Wunde ab; die Salbenimprägnierung hält die Auflage geschmeidig und unterstützt einen atraumatischen Verbandwechsel.
Weitere Bereiche
Alle Wundauflagen finden Sie im Bereich Wundversorgung. Nicht antimikrobielle Kompressen für die einfache Wundabdeckung führen wir unter Kompressen.
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